Weiterentwicklung von Führungskräften, Geschäftsführern und Inhabern 

im digitalen Raum

Wenn sich kluge Köpfe und mutige Unternehmer in einen Raum begeben, um gemeinsam, vertrauensvoll weiterzudenken, kann Großartiges geschehen. Inspirationen werden geteilt und entscheidende Fragen gestellt. Alle gehen angereichert mit neuem Gedankengut und wertvollen Impulsen nach Hause. So geschieht es im DenkRaum Führung.

TALK-Gast Daniel Steinbichler am 14.07.2020

„Der Meetingraum hat sich in den vergangenen 30 Jahren nicht weiterentwickelt. Dort steht ein Flipchart und ein Whiteboard. So richtig Kollaboratives ist nicht entstanden." Genau das ändert Steinbichler, CEO von weframe mithilfe seiner innvotionsfreudigen Belegschaft durch die digitalen weframe-Moderationsboards. Hybride Tagungstechnik erlebt durch die Corona-Krise und eingeschränkte Reisemöglichkeiten einen starken Nachfrageschub. 
Für uns der erste DenkRaum Führung den wir als hybride Veranstaltung mit weframe durchgeführt und für unsere Teilnehmer erlebbar gemacht haben.
Herr Steinbichler sagte: "MIt unseren eigenen Weframe Boards sind wir in der Lage schnell und unkompliziert zusammen zu kommen, um Ideen festzuhalten, Entscheidungen zu treffen und als Team zu arbeiten. Dabei sind unsere Meetings um 25 % kürzer und konzentrierter in lockeren aktivem Austausch - sogar mit belastbareren Ergebnissen.  So, war es uns möglich die technische Weiterentwicklung der Boards in der kurzen Zeit umzusetzen." 




TALK-Gast Michael Guggemoos am 30.06.20

„Bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz habe ich gelernt, mir frühzeitig Gedanken zu machen. Im Ernst der Lage wird nicht mehr viel diskutiet.“ Guggemoos strahlt charismatisch aus, wie er als Fels in der Brandung die Corona-Herausforderungen als kaufmännischer Leiter eines großen Kreiskrankenhauses meistert.

Doch auch für ihn war die Unterstützung durch Kollegen in dieser brenzligen Zeit wichtig:„Um den Komplexitätsspagat zu Managen, war der Austausch mit verlässlichen Kollegen besonders wertvoll. Egal ob nachts um elf oder in der früh um sechs.“

Wieder einmal entspinnen sich im DenkRaum Führung ganz besondere Gespräche über die Herausforderungen der Führung - insbesondere wenn es um Menschenleben geht. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für eine vertrauensvolle Fehlerkultur zu schaffen. Berührt von der Offenheit der Gesprächspartner gehen wir nach diesem tiefsinnigen und noch lange nachwirkenden DenkRaum Führung auseinander.

TALK-Gast Conny Dethloff am 12.05.20

„Vor 15 Jahren fand ich es noch cool, dass auf meiner Visitenkarte Führungskraft steht.“ Für Dethloff, der den agilen Transformationsprozess bei OTTO als interner Transformationsmanager voran bringt, hat sich diese Einstellung inzwischen völlig gewandelt. "Ich glaube an das Aufsplitten von Führung." Er lässt die Teilnehmer im DenkRaum Führung an seinen Erfahrungen teilhaben: „Als Bereichsleiter war ich verantwortlich für Menschen, Produkte und Prozesse. Welcher Mensch soll das alles können?“

 

Angeregt unterhalten wir uns darüber, was Corona mit den Menschen in den Unternehmen macht und wie sich die Veränderungen auf das Führungsverhalten auswirken. Übung sei erforderlich: „Wenn sich neue Führungsrollen noch nicht etabliert haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, in alte Muster zurückzufallen, wenn so etwas passiert wie Corona.“ Und auch Selbstreflexion nennt Dethloff als wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsbewussten Umgang in der Zusammenarbeit: „Was macht das gerade mit uns? Ich kann nur für Andere da sein, wenn ich weiß, was es mit mir macht.“

TALK-Gast Stephan Heiler am 28.04.2020

 „Unser IT-ler hat schon mal 8 Laptops bestellt." berichtet Glashändler Stephan Heiler. "Er meinte, wenn da was kommt, müssen wir gewappnet sein.“ Und so konnte der Umzug ins Homeoffice überraschend schnell vonstatten gehen. Klassische Führungsprinzipien hatten Heiler lange Jahre mit innerer Leere zurückgelassen: „Ich will nicht der da oben sein, der seinen Schäfchen da unten die Ziele vorgeben muss.“ So hat er vor wenigen Jahren mit externer Unterstützung sein Unternehmen in einen agilen Transformationsprozess geführt. Ein Prozess, der bis heute nicht abgeschlossen ist. 

 

Die teilnehmenden Führungskräfte im DenkRaum Führung fragen intensiv nach, als er authentisch und sympathisch vom Loslassen und Aufgeben der Hierarchie berichtet. Damit hat er Voraussetzungen geschaffen, die sein Unternehmen jetzt, mitten in der weltweiten Krise, so handlungsfähig erhalten. „Druck fand ich schon immer ziemlich schräg.", sagt er. "Ich mag es lieber, gemeinsam anzupacken, so macht die Arbeit viel mehr Spaß.“ Er berichtet von "natürlicher Führung, dank Erfahrung, Kompetenz und Ausstrahlung.“ Und so muss er sich nicht wirklich Sorgen machen, wenn er sagt: „Im Prinzip habe ich in meinem Laden nichts mehr zu sagen.", denn natürliche Führung scheint ihm in die Wiege gelegt zu sein. In seinem Buch Chef sein? Lieber was bewegen! berichtet er vom Weg der Transformation, den er mit seinem Unternehmen gegangen ist.

TALK-Gast Rolf Thomann am 21.04.2020

Mit Krisen kennt sich der Stahlhändler Rolf Thomann aus. Musste er doch selbst erst vor wenigen Jahren sein Unternehmen durch eine "Insolvenz in Eigenverwaltung" führen. Sein Unternehmen hat es überlebt. „Wenn man eine existenzbedrohende Krise überstanden hat, kriegt man mehr Selbstvertrauen.“, und das strahlt Thomann aus, mitten im Shut Down, in einer Zeit der großen Unsicherheit. Er und seine Mannschafft wissen, dass sie mit Krisen umgehen können und dass er seine Leute in schweren Zeiten nicht im Regen stehen lässt. Sein Beispiel tut gut und die Offenheit, mit der er sich im DenkRaum Führung in die Karten schauen lässt.

 

Natürlich habe er damals Ängste gehabt und sich ausgemalt, wie es sein würde, alles zu verlieren, doch: „Angst ist ein schlechter Berater. Man muss sie auch mal beiseite schieben. Wenn die Mitarbeiter merken, dass der Chef auch nicht weiß, wo‘s hin geht, verlassen sie das Unternehmen.“ In schweren Zeiten wäre es besonders fatal, auch noch gute Leute zu verlieren. „Das Vertrauen der Kunden und das Zutrauen, dass die Führungskraft das hinkriegt, sind die Schlüssel überhaupt.“

TALK-Gast Prof. Dr. Brigitte Witzer am 08.04.2020

„Manche Führungsteams nehmen sich jetzt die Zeit, Konflikte zu lösen. Corona nimmt die Luft zum Atmen, doch manche Konflikte tun dies auch.", sagt Autorin und Executive Coach Prof. Dr. Brigitte Witzer. Mit Ihr entspinnt sich ein Gespräch über Macht und wie unterschiedlich Männer und Frauen damit umgehen. Die Krise hält die Welt in Atem und niemand weiß, was kommen wird: „Jetzt zeigt sich: Auch Vorgesetzte sind keine Helden! Es ist eine Bereicherung, dass Entscheider dadurch die Realität anerkennen.“ Denn gerade die Realitätsferne sei es, die Führung in Chefetagen oft so unnahbar mache.

 

Wie deutlich muss man werden, um kritische Dinge anzusprechen? „Radikal sein ist immer hilfreich." meint Witzer. Für sie bedeutet dies: "auf Weichspülnummern zu verzichten.“ Der Dialog ist dicht, der Teilnehmerkreis ist nicht immer einer Meinung und Ansichten werden hinterfragt. Angeregt schließen wir den DenkRaum ab, hat es allen doch gut getan, in der Atemlosigkeit des frischen ShutDowns über Ängste und Hoffnungen zu sprechen. „Zuversichtlich zu sein bedeutet, Hoffnung zu haben. Auch wenn diese fehlschlägt.“ - Nicht nur bequeme Gedanken werden im DenkRaum Führung getauscht. Gerade das regt zum Weiterdenken an.

TALK-Gast Sven O. Rimmelspacher am 31.03.2020

"Wenn ich's nicht selber mache, funktioniert es nicht." So dachte Sven O. Rimmelspacher noch, bevor er sein IT-Unternehmen Pickert & Partner in eine agile Organisation transformiert hat. Zum Glück! Denn in der Zeit der Corona Krise wäre er mit der alten Chef-Sichtweise nicht weit gekommen.

 

Offen und nahbar erläutert der Unternehmer die Voraussetzungen für die Selbstwirksamkeit seiner Mitarbeiter. Transparenz über die Unternehmenszahlen sei dabei wichtig, außerdem klare Ziele, Werte und Regeln als Orientierung. Er hat dafür Sorge getragen, dass sich seine Mitarbeiter Entscheidungsmethoden aneignen konnten. "Wenn Menschen Verantwortung übernehmen, können sie auch Entscheidungen treffen. 

 

Im DenkRaum Führung ist der Ton locker und die Unterhaltung persönlich. So meint Rimmelspacher "Ich muss auch mal die Klappe halten, wenn ich denke, es läuft was schief! Man muss Veränderungen Zeit geben und die Leute müssen auch ihre eigenen Fehler machen können."

Agil durchstarten heißen sein Buch und der gleichnamige Blog, in denen er den agilen Transformationsprozess seines Unternehmens beschreibt.